In der vergangenen Woche fand in Dessau die Auftaktveranstaltung für das Jugend.Stadt.Labor statt. Insgesamt acht Modellvorhaben aus ganz Deutschland haben sich dort vorgestellt und hatten außerdem die Möglichkeit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Inga, Enrico, Matti und Lorenz waren als Görlitzer Vertreter am Start und haben unser Projekt "RABRYKA 2016" präsentiert sowie interessante Kontakte u.a. zu den Jungs vom Projekt "2er" aus Hannover, die neben ihrem eigenen Skatepark eine riesige Freifläche beleben wollen, und einer Gruppe aus Witten, die in ihren Stadtteil mit einem Container Parkplätze besetzen und Leute zusammenbringen wollen, geknüpft...

Auftakt für Jugend.Stadt.Labor in Dessau

Auftakt für Jugend.Stadt.Labor in Dessau

RABRYKA 2016

Der Second Attempt e.V. hat Ende 2013 für das Projekt "RABRYKA 2016" eine Förderzusage vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erhalten. Mit der Förderung in Höhe von insgesamt 120.000,- Euro wollen wir an der Beantwortung der Frage arbeiten, wie sich die Jugend die Zukunft der Europastadt Görlitz/Zgorzelec vorstellt. Als konkretes Projekt werden wir gemeinsam mit euch in den kommenden zweieinhalb Jahren einen Prototypen für ein soziokulturelles Zentrum in Görlitz aufbauen. Das Projekt soll zu einer Stadtentwicklung beitragen, die die Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen aufgreift und diese in einen jugendgerechten, kreativen Kontext stellt. Dabei soll der Prototyp in Form von flexiblen Räumen wie beispielsweise Baucontainern in der Stadt entstehen und von Jugendlichen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie verschiedenen Akteuren der Stadt entwickelt, umgesetzt und genutzt werden. Außerdem ist im Rahmen des Projektes ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm geplant.

Das Projekt "RABRYKA 2016" ist eins von bundesweit acht Modellvorhaben, die im Forschungsfeld für Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (kurz ExWoSt) durch das Bundesinstitut gefördert werden. Ziel ist die Entwicklung innovativer Ideen zu den Themen Stadtraum, Wirtschaft, grüne Zukunft, Wohnen und Bildung und die damit verbundene Umsetzung von Impulsprojekten. Jedes "Jugend.Stadt.Labor" - wie die Modellvorhaben genannt werden - baut dazu gemeinsam mit jungen Menschen vor Ort eine Basisstation auf, um einen Diskussionsprozess zu wichtigen Zukunftsthemen anzustoßen, konkrete Projekte zu entwickeln und die Vernetzung mit lokalen Jugendszenen und Partnern sowie Kooperationen mit städtischen Akteuren zu fördern.

Aktuelle Infos gibt es online unter www.rabryka.eu